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Updated
29.05.2008 |
Verantwortungsvolle Produktion flüssiger Biokraftstoffe verursacht keine
Lachgas-Emissionen Die Europäische Vereinigung Reiner Pflanzenöle, EPPOA, appelliert an die Regierungen, in sorgfältigem Abwägen an die Sicherung einer nachhaltigen Energieerzeugung für die Zukunft heranzugehen. Im Gegensatz zu dem viel beachtetem Artikel zeigt eine kürzlich herausgegebene Studie von J. BUGGE, dass Biokraftstoffe der ersten Generation den Treibhauseffekt mindern können. EPPOA führt die neue Studie als einen Beweis dafür an, dass eine gründliche Untersuchung der Möglichkeiten von Biokraftstoffen nötig ist. Die Studie mit dem Titel „Widerlegung des ACP-Biokraftstoff Artikels“ zeigt, dass die Veröffentlichung des internationalen Wissenschaftsjournals ACP („Chemie und Physik der Atmosphäre“) von 2007 mit dem Titel „Lachgas-Emissionen aus der landwirtschaftlichen Produktion von Biotreibstoffen machen den Effekt der Minderung der Treibhausproblematik durch das Ersetzen fossiler Treibstoffe zunichte“ eine Anzahl von Annahmen und Vereinfachungen enthält, aus denen ein schwer verzerrtes Ergebnis resultiert. Durch eine umfassende Untersuchung der Stickstoffkreisläufe in der Landwirtschaft demonstriert die Widerlegung, dass verantwortlich und umweltbewusst erzeugte Biokraftstoffe sehr wohl das Potenzial haben, den Treibhauseffekt zu mindern. Darren HILL, Vizepräsident der EPPOA, bemerkte dazu: „In letzter Zeit wuchs der Protest gegen die umweltschädliche Biotreibstoff-Produktion im industriellen Maßstab. Während die Vereinigung EPPOA diese Ansichten teilt, möchte sie doch nicht, dass diese Entwicklung in das „Aus“ für sämtliche Biokraftstoffe führt. Es ist wiederholt gezeigt worden, dass Biokraftstoffe, wenn sie als integrierter Bestandteil verantwortlicher Agrarsysteme produziert werden, eine wahrhaft umweltverträgliche Energiequelle bieten können. Wir sind der Ansicht, dass eine methodisch transparente und ehrliche Arbeitsweise wie die von J. BUGGE wichtig ist, um die Einschätzungen zu liefern, die nötig sind, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.“ Norbert CASTAN, Präsident der EPPOA, teilte mit: “Nationale und internationale Politik der erneuerbaren Energien werden oft von Sichtweisen geleitet, die nicht alle Faktoren in Betracht ziehen. Nimmt man sich die Zeit, um relevante Fragen eingehend zu untersuchen und den Dingen auf den Grund zu gehen, entspricht dies einer optimalen Arbeitsweise, und der Politik kann so die Richtung gewiesen werden, um die besten Methoden zur nachhaltigen Energieerzeugung zu unterstützen. Wir sollten uns diese Entwicklung weder zu stark von jenen mit großem Budget und starker Lobby, noch von jenen die unantastbar und über jeden Zweifel erhaben sind, beeinflussen lassen.“ Die Studie zur „Widerlegung des ACP-Biokraftstoff Artikels“ einschließlich aller Berechnungen ist unter http://www.ppo.bugge.com/disproof.html erhältlich. Die Website enthält eine Anzahl von Links, auch zum ACP-Artikel selbst, sowie zu einer Anzahl von Einwänden und Stellungnahmen namhafter Wissenschaftler zum ACP- Artikel. Der Vorstand von EPPOA Kontakt in Deutschland: Erik Ferchau, European Pure Plant Oil Association, Ger: Tel: +49 (0)3731.39.36.35, Email: ferchau@biomasse-freiberg.de Kontakt in Frankreich:Alain JUSTE, European Pure Plant Oil Association, FR: Tel: +33 (0)5.53.95.65.58 Kontakt in England Darren HILL, European Pure Plant Oil Association, UK: Tel: +44-1372-362393 Mobile:+44-7980553037 Email: darren.hill.uk@eppoa.org
European Pure
Plant Oil Association ist eine Nichtregierungsorganisation welche Pflanzenöl aus
dezentraler Verarbeitung als einen nachhaltigen Biokraftstoff auf nationaler,
europäischer and internationaler Ebene unterstützt. |